Viele Menschen in Deutschland verwechseln Sardinen und Sardellen, obwohl es sich um zwei unterschiedliche Fischarten handelt. Beide gehören zur Familie der Heringe, sehen sich äußerlich ähnlich und werden oft in der mediterranen Küche verwendet. Dennoch gibt es klare Unterschiede in Geschmack, Verarbeitung, Nährwert und Verwendung. In diesem Artikel erklären wir ausführlich den Unterschied zwischen Sardinen und Sardellen, damit Sie beim nächsten Einkauf oder Kochen die richtige Wahl treffen.
Sardinen sind kleine bis mittelgroße Meeresfische, die hauptsächlich im Atlantik, im Mittelmeer und in der Nordsee vorkommen. In Deutschland werden sie meist frisch, gegrillt oder in Dosen angeboten. Frische Sardinen haben eine silbrige Haut, ein festes Fleisch und einen milden, leicht öligen Geschmack.
Sardinen werden oft ganz gegessen, inklusive Gräten, da diese sehr weich sind und viele Mineralstoffe enthalten. Besonders beliebt sind Sardinen in Öl, Tomatensauce oder Natur, da sie lange haltbar und einfach zuzubereiten sind.
2. Was sind Sardellen?
Sardellen, auch als Anchovis bekannt, sind kleiner und dünner als Sardinen. Sie haben einen intensiveren Geschmack und werden selten frisch verkauft. In Deutschland findet man Sardellen hauptsächlich gesalzen, eingelegt oder in Öl konserviert.
Der starke Geschmack von Sardellen entsteht durch den Reifungsprozess mit Salz. Dadurch entwickeln sie ihr typisches Umami-Aroma, das in vielen Gerichten als Würzmittel eingesetzt wird, zum Beispiel in Pizza, Pasta, Salaten oder Soßen.
3. Der wichtigste Unterschied: Geschmack
- Sardinen: mild, leicht salzig, angenehm fischig
- Sardellen: sehr salzig, kräftig, intensiv und würzig
Auch die Verarbeitung unterscheidet sich deutlich:
- Sardinen werden frisch gegrillt, gebraten oder direkt konserviert
- Sardellen werden fast immer gesalzen und fermentiert
5. Nährwerte im Vergleich
- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamin D
- Vitamin B12
- Kalzium (besonders mit Gräten)
- Hochwertiges Eiweiß
- Omega-3-Fettsäuren
- Wenig Kalorien
- Viel Natrium (wegen des Salzes)
6. Verwendung in der deutschen Küche
- Grillfisch
- Brotbelag
- Bestandteil von Salaten
- Snack aus der Dose
- verwendet.
- Pizza (z. B. Pizza Napoli)
- Caesar Salad
- Pasta-Saucen
- Mediterrane Dressings
7. Nachhaltigkeit und Umwelt
8. Preisunterschiede
Obwohl Sardinen und Sardellen auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, gibt es deutliche Unterschiede. Sardinen sind mild, vielseitig und ideal als Hauptmahlzeit. Sardellen sind intensiv, salzig und perfekt als Würzkomponente. Beide haben ihren festen Platz in der Küche und liefern wertvolle Nährstoffe.
Wer den Unterschied kennt, kann bewusster einkaufen und gezielter kochen – ganz nach Geschmack und Bedarf.
