Das Forellenangeln gehört zu den beliebtesten Angelarten in Deutschland. Besonders an Forellenteichen, Seen und Flüssen versuchen viele Angler ihr Glück. Doch der Erfolg hängt oft von der richtigen Ausrüstung und vor allem von der passenden Montage zum Forellenangeln ab. In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Montagen vor, erklären ihren Aufbau und geben hilfreiche Tipps für mehr Bisse.
Warum sind die richtigen Montagen beim Forellenangeln wichtig?
Forellen sind vorsichtige und sehr aufmerksame Fische. Sie reagieren empfindlich auf ungewöhnliche Bewegungen oder zu auffällige Montagen. Deshalb ist es wichtig, eine Montage zu wählen, die den Köder möglichst natürlich präsentiert.
Eine gute Forellenmontage sollte:
✔ Den Köder natürlich präsentieren
✔ Eine gute Bisserkennung ermöglichen
✔ Zur Tiefe des Gewässers passen
✔ Weite Würfe erlauben
Je nach Gewässer und Jahreszeit können unterschiedliche Montagen besser funktionieren.
1. Posenmontage – der Klassiker beim Forellenangeln
Die Posenmontage ist eine der bekanntesten Angelmethoden für Forellen. Sie eignet sich besonders für stehende Gewässer wie Forellenteiche.
Aufbau der Posenmontage
Der Aufbau ist relativ einfach:
1. Pose auf die Hauptschnur setzen
2. Einige Bleischrote befestigen
3. Wirbel anbringen
4. Vorfach montieren
5. Haken mit Köder befestigen
Vorteile der Posenmontage
- Sehr gute Bisserkennung
- Ideal für Anfänger
- Flexible Anpassung der Angeltiefe
Beliebte Köder sind Würmer, Maden oder Forellenteig.
2. Sbirolino-Montage – für weite Würfe
Die Sbirolino-Montage ist besonders bei Forellenteichen sehr beliebt. Sie ermöglicht es, leichte Köder sehr weit zu werfen.
Aufbau der Montage
- Sbirolino auf die Hauptschnur
- Gummiperle
- Wirbel
- Langes Vorfach (1,5–2 Meter)
- Haken mit Köder
Vorteile
✔ Große Wurfweite
✔ Natürliche Köderführung
✔ Ideal für aktive Forellen
Viele Angler nutzen diese Montage mit Forellenteig oder kleinen Kunstködern.
3. Grundmontage für Forellen
Die Grundmontage wird eingesetzt, wenn sich die Forellen in Bodennähe aufhalten.
Aufbau
- Laufblei auf der Hauptschnur
- Perle als Knotenschutz
- Wirbel
- Vorfach mit Haken
Der Köder liegt dabei auf oder knapp über dem Gewässerboden.
Vorteile
- Gut bei kaltem Wasser
- Effektiv bei passiven Forellen
- Sehr einfache Montage
- Forellenteig
- Bienenmaden
- kleine Kunstköder
- Forellenteig
- Bienenmaden
- Würmer
- Maden
- kleine Blinker
- Mini-Wobbler
- früh am Morgen
- am späten Nachmittag
- bei leicht bewölktem Wetter
- Zu dicke Schnur
- Zu kurze Vorfächer
- Falsche Köderführung
- Zu schnelle Einholgeschwindigkeit
